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30.09.2011 - Film: "Heidenlöcher", Spielboden Dornbirn, 20 Uhr

Im Kriegswinter 1942/43 verrät der Sohn eines Bauern einen von der Bevölkerung heimlich versorgten Deserteur an die Gestapo. Nach authentischen Vorfällen inszeniert.

Dass die Nationalsozialisten ihre Macht bis in die hintersten Bergtäler ausdehnten, zeigt Wolfram Paulus mit seinem Spielfilmdebut 1985 in knappen Schwarzweißbildern von hoher Eindringlichkeit anhand einer Geschichte über einen Deserteur, der sich im Wald versteckt hält.

Österreich, 1942: Ein Deserteur versteckt sich vor seinen Verfolgern in den Höhlen in der Nähe eines kleinen Bergdorfes. Nur nachts wagt er sich ins Freie, um sich bei seiner Frau im Dorf mit Nahrung zu versorgen. Aber die Gestapo und die örtliche Polizei sind dem Flüchtigen dicht auf den Fersen.

"Gegenüber dem modischen Schnickschnack und gefälligem Kunstgewerbe, gegenüber dem Durchschnitt, der sich im Kino immer breiter macht, ist dieser stille, dichte 'kleine' Film eine Augenweide. Vorwiegend statische Einstellungen, klar und einfach strukturierte Schwarzweißbilder erinnern daran, was eigentlich Sache des Kinos ist oder sein sollte" (Süddeutsche Zeitung).



Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Was damals Recht war ..." Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht - Kulturhaus Dornbirn, 30.9. bis 30. Oktober 2011.

Filmographie:
www.filminstitut.at/de/heidenloecher
www.youtube.com/watch?v=Org2k9O1Mkw

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