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23.04.2024 – Vortrag: Ina Friedmann – "Unerwünschtes 'Erbe'. Zwangssterilisierungen im Nationalsozialismus in Vorarlberg"

Vortrag der Historikerin Ina Friedmann (Universität Innsbruck) zum Thema "Zwangssterilisierungen im Nationalsozialismus" mit Schwerpunkt Vorarlberg. Veranstaltungsort: Raiffeisenforum in Raiffeisenbank Im Rheintal, Rathausplatz 8, 6850 Dornbirn (Zugang über Stadtgarage oder Eingang Viehmarktstraße), 23.04.2024, 19:00 Uhr.

Zwangssterilisierungen wurden im angeschlossenen Österreich gesetzlich mit Jahresbeginn 1940 eingeführt und waren bis zur Befreiung 1945 legal. Diese chirurgischen Zwangseingriffe dienten der Bevölkerungsregulierung und sollten langfristig unerwünschte Erbanlagen aus dem so genannten "Volkskörper" eliminieren.

Der Vortrag richtet den Blick auf die regionale Situation: Die Dimension der Zwangseingriffe in Vorarlberg steht ebenso im Fokus wie Einzelschicksale oder handelnden Personen und deren Spielräume.  Zudem wird verdeutlicht, was Zwangssterilisierungen auf persönlicher Ebene bedeuten und wie sie das weitere Leben der Betroffenen geprägt haben.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation von Stadtmuseum Dornbirn, Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, ERINNERN:AT, Johann-August-Malin-Gesellschaft

Anmeldungen erbeten unter:

Ina Friedmann forscht zu den Schwerpunkten Medizin im Nationalsozialismus, Fürsorgegeschichte, "Devianz" im 20. Jahrhundert und zur regionale Verfolgung von homosexuellen Menschen im Nationalsozialismus. (Quelle: Ina Friedmann)

Ina Friedmann forscht zu den Schwerpunkten Medizin im Nationalsozialismus, Fürsorgegeschichte, "Devianz" im 20. Jahrhundert und zur regionale Verfolgung von homosexuellen Menschen im Nationalsozialismus. (Quelle: Ina Friedmann)

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