Sie sind hier: Startseite / Archiv / Medienarbeit / 30.11.2001 / Wehrmachtsausstellung in Vorarlberg?

30.11.2001 / Wehrmachtsausstellung in Vorarlberg?

ORF Vorarlberg online


Die umstrittene Wehrmachtsausstellung kommt nach ihrer wissenschaftlichen Überarbeitung auch wieder in Vorarlberg ins Gespräch.

Die Johann-August-Malin-Gesellschaft besitzt noch aus früheren Verhandlungen eine Option, die Ausstellung über die Verbrechen der NS- Wehrmacht zu zeigen. Diese würde man gerne einlösen, sagt Werner Bundschuh vom Historikerverein, aber ohne Hilfe des Landes geht es nicht. Die Schau ist nach ihrer wissenschaftlichen Überarbeitung mit 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche wesentlich größer und teurer. Kulturlandesrat Hans Peter Bischof konnte dazu noch nicht befragt werden.

Die Wehrmachtsausstellung hätte bereits im vergangenen Jahr trotz großer Proteste nach Vorarlberg kommen sollen. Inhaltlich Fehler zwangen die Organisatoren zu einer Überarbeitung. Die Schau des Hamburger Instituts für Sozialforschung ist derzeit in Berlin zu sehen.

 

Das Neueste online
16.03.2026 – Vortrag und Gespräch: "Ich konnte nicht anders." Stefan Spannring (1907–1997) und der Widerstand im Innermontafon
Kurt Greussing (2025): Land Vorarlberg distanziert sich von Ehrenzeichen für Natalie Beer
16.01.2026 – Neuerscheinung: Andreas Wilkens - "Mit dem Leben bezahlt. Hilda Monte – eine Europäerin im Widerstand"
23.04.2026 – Buchpräsentation und Gespräch: Veronika Schuchter – "Ernst Toller. Revolutionär, Schriftsteller, Antifaschist"
12.03.2026 – Vortrag und Gespräch: "Jehovas ZeugInnen während des Nationalsozialismus"
27.01.2026 – Vortrag und Gespräch: "Bestandsaufnahme Gedenkstein Dornbirn"
23.01.2026 – Vortrag: Albert Knoll – "Das KZ-Außenlager Lochau"
23.01.2026 – Vortrag und Gespräch: "Zwischen Quarantäne und Arbeitspflicht. Flüchtlingslager in der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs."
08.11.2025 / Kurt Bereuter: Neue Geschichts-Stele in Fußach: "Nie wieder ist jetzt"
Werner Bundschuh (2025): Arbeit unter Zwang in Fußach
Meinrad Pichler (2025): Natalie Beer (1903–1987) – „Ich kann nicht sagen, dass ich mich irgendwie gewandelt hätte“
Walter Fink (2025): Laudatio zur Verleihung des Dr.-Toni-und-Rosa-Russ-Preises an Meinrad Pichler
Kurt Greussing (2024): Franz Michael Felder und Ferdinand Lassalle – „Mein Mann, in seiner Derbheit und seiner Größe“
Barbara Motter (2024): Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus, Dornbirn 1993
13.12.2025 – Buchpräsentation / Vortrag und Gespräch: Horst Schreiber – "Das Unternehmen Swarovski im Nationalsozialismus"